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Die verschiedenen Arten des Bogens
Erläuterungen der Abkürzungen und Fachbegriffe finden Sie unter Bogenbegriffe A-Z

 

Die unterschiedlichen Bogenarten und Turnierformen ermöglichen es jedem, seine individuell passende Art des Bogenschießens zu finden.
So wird möglicherweise

  • ein zu Meisterehren drängender Sportler beim Olympischen Recurve seine sportliche Heimat finden;
  • der Perfektionist und Tüftler den Compund bevorzugen, mit dem bei Turnieren in der Halle häufig fast alle der 60 geschossenen Pfeile auf 18 Meter Entfernung im nur 2 cm großen „10er“ einschlagen;
  • und der Entspannung und Erholung suchende wird gerne mit einem einfachen traditionellen Bogen durch Feld und Wald streifen und dort auf lebensgroße Kunststofftiere schießen.

In unserem Verein sind alle Bogenarten vertreten und manch ein Vereinsmitglied schießt je nach Gusto mal den einen oder anderen Bogen. Auch wenn es bei uns für jede Bogenart Spezialisten und spezialisierte Trainer gibt, so trainieren wir grundsätzlich gemeinsam und nehmen gemeinsam an FITA-, Feld- und 3D-Turnieren teil.


Im Grunde unterscheiden wir drei Bogenarten:


 

1. Olympischer Recurve     

Dieser Bogen hat zurück gebogene (engl.: recurve) Bogenenden, die als Namensgeber fungieren. Seit 1972 wird diese Bogenart bei den Olympischen Spielen geschossen. Seither wurden die ursprünglichen Holzbögen durch Einsatz modernster Materialien wie Aluminium, Karbon und Titan zu High-Tech-Geräten fortentwickelt. Verschiedene Stabilisatoren, ausgereifte Visiere, Buttons etc. sind wichtiges Zubehör.

 

Bei einem typischen Turnier werden im Freien 72 Pfeile auf 70 m auf Ziele mit 122 cm Durchmesser geschossen. In der Halle 2 mal 30 Pfeile auf 18 m und 40 cm Zielauflagen.

 

Auf Feld- und 3D-Turnieren ist dieser Bogentyp eher selten anzutreffen. Die sperrigen Stabilisatoren und empfindliche Zieleinrichtungen sind weniger dazu geeignet, durchs Unterholz geschleppt zu werden.

 

2. Compoundbogen

 

Der Compoundbogen wurde 1969 in den USA erfunden. Das auffälligste Merkmal sind exzentrische Rollen an den Bogenenden. Compoundbögen wenden das Hebelgesetz an und der Bogenschütze hält bei voll ausgezogenem Bogen nur noch einen Bruchteil des Gipfelzuggewichtes. Dadurch kann der Bogen ruhiger gehalten werden und das Zielen fällt (etwas) leichter.

 

Mit seinen vielen technischen Feinheiten erfordert dieser Bogentyp viel Geduld, Ausdauer und technischen Verstand beim Erlernen und dem Feintunen des Bogens. 

 

Compoundbögen sind auf allen Turnierarten anzutreffen.

 

3. Traditionelle Bögen

 

Die mit den Olympischen Spielen 1972 einhergehende Technisierung des Bogensports führte in den USA zu einer Gegenbewegung, die als "traditional archery" bezeichnet wurde. 

Diese Bogenschützen wollten weiterhin mit einfachen Holzbögen ohne Zieleinrichtungen, Stabilisatoren etc. schießen - und dies in einer Art, wie sie auch zur Jagd geeignet ist (in den USA erlaubt). Beim traditionellen Bogenschießen wird daher instinktiv oder intuitiv geschossen.

 

Blankbogenschießen, bei dem Entfernungen exakt geschätzt bzw. errechnet werden müssen, um über den Pfeil zielend und mittels String-oder Facewalking die richtige Trefferhöhe erzielen zu können, hat somit nichts mit traditionellem Bogenschießen gemein.  

 

Traditionelle Bögen gibt es in verschiedenen Bauformen wie Langbögen, Jagd-Recurves, Reiterbögen etc. In den Reglements der Bogenverbände wird auch noch zwischen Bögen aus modernen Materialien und reinen Holzbögen unterschieden.
 

Die Domäne der traditionellen Bogenschützen sind Feld- und 3D-Turniere, im Winter natürlich auch die Hallenwettbewerbe.
 

Der Deutsche Schützenbund unterscheidet in seiner Blankbogenklasse nicht zwischen Blank- und traditionellem Schießen. Traditionelle Schützen nehmen daher vorzugsweise  in den Jagd- und Langbogenklassen an Meisterschaften des BVBA (DBSV) oder DFBV  teil.

 

  

SBS - Sauerlacher Bogenschützen e.V. | info@bogen-sbs.de
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